Riesenschlangen aus aller Welt. Zdenek Vogel
Details zum Inhalt:
In der Oberen Kreide, wo sie fossil nachgewiesen wurden, waren sie schon hochentwickelt. Bis zum Ende der Tertiärzeit verbreiteten sie sich über die ganze Erde. Die rezenten kleineren Arten leben in der Erde, unter Steinen oder im Sand, die größeren auf der Erde, auf Felsen oder im Wasser. Manche Arten klettern gern, wenige sind reine Baumbewohner. Auch gibt es Höhlentiere unter ihnen, die sich hauptsächlich von Fledermäusen ernähren, während kleine Säugetiere, andere Schlangen oder Vögel die Beutetiere der übrigen Arten bilden. Alle halten sich möglichst im Verborgenen auf. Der Verfasser, der ein bekannter Schlangenspezialist ist und aus jahrzehntelangen Erfahrungen im Umgang mit den Tieren schöpft, hat alle Lebensäußerungen der Riesenschlangen, wie Nahrungsaufnahme, Paarung, Brutpflege, bis in jede Einzelheit genauestens beobachtet. Er ist in diesem Buch bemüht, die Antipathie, die die meisten Menschen gegen Schlangen haben, in Sympathie für diese schönen, interessanten und immer seltener werdenden Tiere umzuwandeln, was ihm, nicht zuletzt durch seine eindrucksvollen Fotos, sicher gelingen wird.Inhalt:
Einführung (S. 3-5);
Was sind Riesenschlangen? (S. 5-12);
Die Riesenschlangen im zoologischen System (S. 12-20);
Pythons und Boas in ihrer natürlichen Umwelt (S. 20-54): Biotope, Färbung und Zeichnung, Anpassungsfähigkeit, Reaktion, aposematische Bewegungen;
Konvergenzen (S. 55-56);
Winterschlaf und Sommerruhe (S. 57-58);
Häutung (S. 58-60);
Riesenschlangen auf der Jagd nach Beute (S. 60-77);
Die großen und kleinen Feinde (S. 77-82);
Vermehrung und Wachstum (S. 82-86);
Die Riesenschlangen und die Menschen (S. 86-93);
Im Terrarium (S. 93-98);
Literatur (S. 99-101);
Verzeichnis der wissenschaftlichen Gattungsnamen (S. 102).
Autor: Prof. Zdenék Vogel (10.11.1913 - 09.12.1986) war ein bedeutender tschechischer Herpetologe und Terrarianer. Geboren in Kutna Hora (Böhmen), lebte er später in Prag und nahm als 20-jähriger an der ersten Expedition teil. In verschiedenen Regionen Afrikas fing er für Zoos und Tierhändler inbesondere Reptilien. Nach dem Krieg gründete er eine Herpetologische Station in Prag, wo zahlreiche Schlangen, Echsen, Amphibien, Fische und Säuger "durchliefen". Seine persönlichen Favoriten waren die Krokodile sowie Riesen- und Giftschlangen. Expeditionen: Vor dem Krieg nach West-, Mittel- und Nordafrika, später in den Zoo von Chicago sowie nach Kuba und Venezuela. Bücher: Aus dem Leben der Reptilien (1954), Wunderwelt Terrarium (1963), Riesenschlangen aus aller Welt (1973), Tierfang am Orinoco (1971).
Vergner, I. & D. Schmidt (1987): Zum Gedenken an Professor Zdenék Vogel (10. November 1913 bis 9. Dezember 1986). - Aquarien Terrarien, 34(4): 113.
Passend zum Thema:
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